Aktuell

Das Forschungskollektiv Rassismus vor Gericht lädt am 1. Juli 2017 herzlich zu einem Workshop nach Bern ein. Ziel ist es, die Arbeitsweise und bisherigen Resultate von beobachteten Gerichtsprozessen zu präsentieren und in eine Diskussion darüber mit allen Interessierten zu kommen. Eine Aktivistin von JUSTIZWATCH wird ihre mehrjährige Erfahrung mit Prozessbeobachtung in Deutschland in die gemeinsame Debatte einbringen. Für Menschen, die Interesse am aktiven Mitwirken bei der Beobachtung zukünftiger Gerichtsverfahren haben, soll der Workshop einen leichten Grundeinstieg ermöglichen.

Wann: 1. Juli 2017, 10 bis 16 Uhr
Wo: Warmbächli, Güterstr. 8, 2. Etage, Bern
Anmeldung und Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen finden Sie hier

Der Workshop ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten! Wir freuen uns auf euch!

 

Gemeinsam mit dem Kino der Reitschule zeigen die Demokratischen Juristinnen und Juristen Schweiz den Film "Staatenlos" des Regisseurs Erich Schmid. "Staatenlos" ist ein eindrückliches Porträt des Journalisten, Gewerkschafters und Aktivisten Klaus Rózsa, der sich seit den 80er Jahren gegen Polizeigewalt in der Schweiz engagiert. Klaus Rózsa flüchtete 1956 mit seiner Familie aus Ungarn in die Schweiz. Aufgrund seines politischen Engagements verweigerte ihm die Schweiz drei Mal die Einbürgerung. Klaus Rózsa, dessen Familie während des zweiten Weltkriegs Opfer der Judenverfolgung war, lebte deshalb 40 Jahre als Staatenloser in der Schweiz.

Am 17. Juni 2017 um 19:00 im Kino in der Reitschule in Bern. In Anwesenheit des Regisseurs.

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.... oder machen sie nur die Armen ärmer?

Die Einladung zur öffentlichen Veranstaltung der Sozialhilfekommission der Stadt Bern am 16. Mai finden Sie hier.

 

 

 

Öffentliche Jahrestagung 2017
der NGO-Plattform  Menschenrechte

Montag, 19. Juni 2017, 9.30 bis 16.30 Uhr  
Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern


Von Menschenrechten reden ist gut. Handeln ist besser.
Die Aussenpolitik der Schweiz und die Mühen der Kohärenz


Die Schweiz ist ambitiös, wenn sie von Menschenrechten spricht – zuhause und in der weiten Welt. Wenn aber die Probe aufs Exempel gemacht wird, fehlt die Kohärenz nicht selten: Stehen die Handelspolitik und die Umweltpolitik, die Steuerpolitik und die Asylpolitik, die Gleichstellungspolitik und die Rohstoffpolitik der Schweiz im Einklang mit ihrer eigenen Menschenrechts-Aussenpolitik? Verfügt die Schweiz über die notwendigen Institutionen und Mechanismen, um den Menschenrechten nicht nur in Sonntagsreden zu huldigen, sondern auch bei Interessenskonflikten zum Durchbruch zu verhelfen? Platzieren Bundesrat und Parlament, Verwaltung und Think-Tanks, Parteien und politische Bewegungen die Menschenrechte tatsächlich im Zentrum der Aussenpolitik?
An der Tagung diskutieren Vertretern/innen zahlreicher NGOs, Fachpersonen (u.a. Krystyna Marty Lang, stellvertretende Staatssekretärin EDA) und weitere Interessierte die Herausforderungen einer kohärenteren Menschenrechts-Aussenpolitik. Die Grundlage bildet ein neues Diskussionspapier der NGO-Plattform Menschenrechte zu einer kohärenten Menschenrechts-Aussenpolitik der Schweiz.

Die djb sagen Ja zum befristeten Kredit für die Asylsozialhilfe, über den am 21. Mai 2017 im Kanton Bern abgestimmt wird.

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