Aktuell

Die seit nunmehr 50 Jahren bestehende Ombudsstelle der Stadt Zürich bietet kos-tenlose, neutrale und unabhängige Hilfe. Sie kann auf niederschwellige Weise bera-ten, Beschwerden prüfen und vermittelnd tätig werden. Zudem ist sie auch unab-hängige Meldestelle für Whistleblowing.

An der Veranstaltung wird DJZ-Mitglied Dr. iur. Pierre Heusser, seit Mitte August 2020 Ombudsmann der Stadt Zürich, die Tätigkeiten der Ombudsstelle vorstellen und von seinen Erfahrungen berichten.

Wo legt er seine thematischen Schwerpunkte? In welchen Konstellationen macht es Sinn, die Ombudsstelle einzuschalten? Wann ist das Ombudsverfahren der klassi-schen Rechtsvertretung überlegen? Wie kann die Ombudsstelle als Instrument für Anwält*innen und deren Klient*innen dienen? Was muss dabei beachtet werden? Und: Warum gibt es nach wie vor keine Ombudsstelle auf Bundesebene?

Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit euch erörtern.

Wann: Dienstag, 7. Dezember 2021, 18:30 Uhr
Wo: Restaurant Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es gilt Zertifikatspflicht.


Nach einer einjährigen, coronabedingten Pause findet die regelmässig von den Demokratischen Juristinnen und Juristen Zürich (DJZ) und dem Zürcher Auditoren- und Gerichtsschreiberverein (ZAG) organisierte Veranstaltung für alle interessierte Anwaltsprüfungskandidatinnen und -kandidaten wieder statt. Diese soll euch Gelegenheit geben, euch über Inhalt und Ablauf der Prüfungen zu informieren, damit ihr euch ein realistisches Bild davon machen könnt.


Die Mitglieder des ZAG geben dabei einen Überblick über die Voraussetzungen zur Prüfungszu-lassung und die vier Mitglieder der Anwaltsprüfungskommission erläutern den Prüfungsablauf und die Erwartungen an die Kandidatinnen und Kandidaten. Danach beantworten sie Fragen des Publikums und zum Abschluss der Veranstaltung gibt es einen Apéro.


Es referieren Rechtsanwältin Dr. iur. Caterina Nägeli, Oberrichter Dr. iur. Daniel Bussmann, Rechtsanwalt Rolf Schuler sowie Rechtsanwalt Adrian Suter. Moderiert wird die Veranstaltung vom ZAG und von Rechtsanwältin Francesca Caputo.

Wann: Dienstag, 11. Januar 2022, 18:00 Uhr
Wo: Cafeteria des Bezirksgerichts Zürich, Badenerstrasse 90

Eine Anmeldung ist erforderlich, da der Platz beschränkt ist (first come, first served). An der Veranstaltung gilt eine Zertifikatspflicht. Anmelden könnt ihr euch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte beachtet, dass die Veranstaltung nur durchgeführt werden kann, wenn dies die dann geltenden Corona-Massnahmen erlauben.


Mehr als jede dritte Person lebt in einem Haushalt mit einem Barkredit, Leasing oder Kauf auf Raten. Auch Anwält*innen mit Schwerpunkt im Familien-, Vertrags- oder Strafrecht kommen in der Praxis mit Fragen zu Konsumkrediten in Kontakt.

Das Konsumkreditgesetz will Privatpersonen vor einer Überschuldung schützen. Unternehmen müssen vor einer Kreditvergabe das Budget der Konsumentinnen und Konsumenten prüfen. Oft nehmen es die Geldgeber*innen aber nicht sehr genau.

Rechtsanwältin Rausan Noori aus Zürich ist eine Kennerin der Materie. Sie arbeitete jahrelang in der Schuldenberatung der Caritas Schweiz und war Mitverfasserin des Handbuchs KKG – Kreditfähigkeitsprüfung. Sie zeigt, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Denn bei einer unsorgfältigen Kreditvergabe dürfen die Kund*innen die Zinszahlung oder gar die Rückzahlung des Kredits verweigern.

Die Veranstaltung richtet sich an Allgemeinpraktiker*innen.

Wann: Donnerstag, 30. September 2021, 18:15 Uhr
Wo: Volkshaus Zürich, Grüner Saal

Unverbindliche Anmeldungen bitte bis am 27. September 2021 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich, 8000 Zürich.


In der Schweiz können seit jeher Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch verschärft. Weshalb ist das so? Welche Auswirkungen hat das auf den betreffenden Menschen und sein Umfeld? Und vor allem: Was sagt das über die Schweizer Gesellschaft als Ganzes aus?

Am 24. Mai 2021 wird im Kosmos im Rahmen der Kosmopolitics-Reihe in Zusammenarbeit mit INES, DJZ, Cineworx und der WOZ die hybride Veranstaltung «Einheimische ausschaffen?» durchgeführt.

Um 18.00 Uhr wird der Film «Arada» als Vorpremiere gezeigt. In seinem Dokumentarfilm ARADA behandelt der Filmemacher Jonas Schaffter konkrete Fälle und reist den Menschen nach, die ausgeschafft wurden. Er bringt uns deren Zerrissenheit und ausweglose Situation nahe.

Danach diskutieren ab 20.00 Uhr:

  • Babak Fargahi, Anwalt und Mitglied Institut Neue Schweiz
  • Paul Rechsteiner, SP Ständerat für St. Gallen und Anwalt
  • Jonas Schaffter, Regisseur des Films «Arada»

Der hybride Anlass wird von der Filmhistorikerin Marcy Goldberg moderiert. Die Veranstaltung kann in limitierter Anzahl vor Ort besucht oder unlimitiert als Live-Stream im Virtuellen Kosmos verfolgt werden. Weitere Informationen zur Teilnahme vor Ort und zur virtuellen Teilnahme finden sich hier: Kosmpolitics – Einheimische ausschaffen?


Aufgrund der nach wie vor unsicheren Lage und der bestehenden Einschränkungen hat sich der Vorstand entschieden, die Jahresversammlung 2021 der DJZ auf schriftlichem Weg durchzuführen.

In der aktuellen Situation würde eine physische Durchführung der Jahresversammlung kaum Mehrwerte bieten, welche das damit verbundene Risiko rechtfertigen würden.

Die Abstimmungsformulare, die Jahresrechnung 2020, der Bericht der Kassierin, das Budget 2021 sowie die Anträge des Vorstandes werden spätestens Anfangs Juni an alle Mitglieder versendet.

Wir hoffen auf euer Verständnis sowie darauf, euch baldmöglichst wieder an DJZ-Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.