Aktuell

Das Konzept der Restaurativen Justiz setzt in der Strafjustiz auf einen aktiven Austausch
zwischen Täter*innen, Opfern und der Gesellschaft. Dies mit dem Ziel, die durch
eine Straftat zerbrochenen Beziehungen wiederherzustellen, um den Opfern das Verarbeiten
des Erlebten, den Täter*innen die Wiedereingliederung in die Gesellschaft
und der Gesellschaft die Stärkung der öffentlichen Sicherheit zu ermöglichen. Das
Konzept wird zurzeit in verschiedenen Pilotprojekten im Strafvollzug umgesetzt. An
der Veranstaltung wird Rechtsanwalt Dr. Marco Mona eine Einführung in das Thema
bieten, bevor der ehemalige Gefängnisleiter Werner Burkhard das RJ-Projekt der JVA
Lenzburg vorstellen und Prof. Jérôme Endrass die Möglichkeiten einer Umsetzung im
Kanton Zürich darlegen werden. Schliesslich wird Christoph Hug den Verein Strafmediation
Zürich vorstellen.

Wir laden hiermit zu einer Auseinandersetzung mit dem Konzept der Restaurativen
Justiz ein und freuen uns auf eine rege und kritische Teilnahme eurerseits.

Wann: Dienstag, 14. Januar 2020 um 18:30 Uhr (bis ca. 20:30 Uhr)
Wo: Restaurant Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich


Immer wieder werden AktivistInnen, die Menschen bei ihrer Flucht helfen, kriminalisiert – insbesondere wegen Verstosses gegen Art. 116 AIG. In Zusammenarbeit mit der Autonomen Schule Zürich organisieren die DJZ am 19. September 2019 eine Veranstaltung über und gegen diese stossende Praxis.  Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen folgen.


Wir laden alle DJZ-Mitglieder herzlich zur diesjährigen Jahresversammlung am Dienstag, 9. April 2019 um 18:30 Uhr im Restaurant Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich ein. Die Einladung habt ihr bereits per Post erhalten.

Auf den statutarischen Teil folgt ein Referat von Kos M. Walder, Master of Science ETH in Informatik und Director IT Forensics bei der Lighthouse Switzerland GmbH:

Digitale Forensik, insbesondere: Hinterlassen von Spuren und Sicherheit der Geräte

Weil sich die Strafverfolgungsbehörden immer mehr der digitalen Forensik bedienen und Datenträger oft wichtige Beweismittel in Strafuntersuchungen sind, ist es als StrafverteidigerIn wichtig zu wissen, welche Erkenntnisse aus digitalen Datenträgern gewonnen werden können.
Was gibt ein Mobiltelefon in einer Strafuntersuchung wirklich her? Welche Daten werden im Computer hinterlassen? Was lässt sich wiederherstellen? Diesen und weiteren Fragen, die nicht nur für StrafrechtlerInnen interessant sein dürften, wollen wir an diesem Abend nachgehen.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und einen erkenntnisreichen Abend!


Eine Scheidungsvereinbarung sollte ohne Weiterungen vom Gericht genehmigt werden können, die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien vollständig und klar regeln und eindeutig vollstreckbar sein. Wir thematisieren Teilaspekte von materieller und formeller Tragweite bei der Verhandlung und Redaktion von Scheidungsvereinbarungen, um die erwähnten Anforderungen in der Praxis bestmöglich umzusetzen.

Die Veranstaltung richtet sich an AllgemeinpraktikerInnen.

Wann: Donnerstag, 28. März 2019, 18:30 Uhr
Wo: Restaurant Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich

Es referieren RAin lic. iur. Barbara Laur, advokatur rechtsanker und RAin lic. iur. Elisabeth Schönbucher Adjani, Mediatorin SAV, advokatur rechtsanker, Co- Leiterin ZAV-Fachgruppe Familienrecht.


Am G20-Gipfel in Hamburg im Sommer 2017 kam es zu grossen und medial viel beachteten Protesten. Gerade, weil im Nachgang zu diesen Protesten in der Presse das Bild eines wütenden «schwarzen Mobs» dominierte, der in die Nähe des «Terrorismus» gerückt wurde (so Innensenator Andy Grote, SPD), entschied sich eine Gruppe freier Journalisten und Filmemacher, einen 90-minütigen Dokumentarfilm über eine andere Seite der G20 Proteste zu drehen.

Es ist dies die Seite, die sich auseinandersetzt mit dem staatlichen Umgang mit den Protesten anlässlich des G20-Gipfels und der Sicherheitspolitik. Versammlungsfrei- heit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle, wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Weshalb konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Welche Methoden der «Ausnahmesituation G20» in Hamburg könnten zur Normalität werden? Diesen Fragen ist die Gruppe nachgegangen, indem sie die relevanten Geschehnisse nachzeichnete, mit Betroffenen auf beiden Seiten sprach und namhafte Experten zu Protestgeschichte, Grundrechten, Sicherheitspolitik und der politischen Gesamtsituation befragte.

Trailer und mehr Informationen zum Film: https://www.hamburger-gitter.org

In Zusammenarbeit mit dem Park-Platz (www.park-platz.org) zeigen die DJZ den Dokumentarfilm, welcher zurzeit in den deutschen Kinos läuft, am Sonntag, 18. November um 19:00 Uhr (Raclette und Glühwein ab 18:00 Uhr) auf dem Park-Platz (Wasserwerkstrasse 101, 8037 Zürich). Vor dem Film hält Merièm Strupler, WOZ-Redaktorin, ein Inputreferat zu den Ereignissen in Hamburg.


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