Insistieren auf der Kraft des Rechts
«Demokratische Jurist*innen wissen um den Januskopf des Rechts; denn das Verhältnis des Rechts zur Macht bleibt ambivalent. In seinen lichten Momenten begrenzt und domestiziert das Recht Machtverhältnisse und trägt zur umfassenden gesellschaftlichen Demokratisierung bei. Sehr oft verschleiert, legitimiert und zementiert Recht aber auch un- und vordemokratische Machtverhältnisse. Demokratische Jurist*innen treten deshalb konsequent wider die Instrumentalisierung des Rechts durch die Macht ein; sie streiten für eine lebendige und gegen eine gebändigte Demokratie. Daher obliegt es ihnen nicht bloss im Rahmen bestehender Macht- und Rechtsverhältnisse linke Positionen einzunehmen. Viel mehr besteht ihre Aufgabe auch und gerade darin, zu insistieren auf der utopisch-emanzipatorischen Sprengkraft des Rechts.»
Stephan Bernard, Rechtsanwalt
Veranstaltungen
<div style="text-transform:none"> <table width="90%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tr> <td width="25%" align="left" valign="top">Luzern<br/>09.11.2026</td> <td width="65%">Offene Vorstandssitzung<br> <span style="font-size:60%">Aufbau eines Legal Teams für Demonstrationsbeobachtung</span><br> </td> </tr> </table></div>
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09.11.2026 | 18:00 Aus organisatorischen Gründen sind wir dankbar um eine kurze Bestätigung der Teilnahme (per Mail andjl@djs-jds.ch). |
<div style="text-transform:none"> <table width="90%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tr> <td width="25%" align="left" valign="top">Zürich<br/>19.11.2026</td> <td width="65%">Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren. Plädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte<br> <span style="font-size:60%">Ein Gespräch mit Wolfgang Kaleck</span><br> </td> </tr> </table></div>
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19.11.2026 | 19:00 Stauffacherstrasse 60 Volkshaus Zürich, gelber Saal Kriege, Angriffe auf internationale Institutionen und eine Politik, die Regeln nach Belieben bricht: Das Völkerrecht steht unter Druck wie lange nicht. Die oftmals ohnehin nur vorgeschobene und arbiträr bemühte "regelbasierte Weltordnung" ist einem enthemmten Sturmlauf der Macht- und Gewaltherrschaft gewichen. Hat das Recht gegen die Macht überhaupt noch eine Chance? Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt und Gründer des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin, sagt: Ja, und es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Gestützt auf seine langjährige Erfahrung mit Verfahren gegen Folter und Kriegsverbrechen plädiert er in seinem neuen Buch dafür, Völkerrecht und Menschenrechte gerade jetzt nicht preiszugeben, sondern zu verteidigen und durchzusetzen. Er erinnert nicht nur daran, dass der Traum "vom ewigen Frieden" aus dem Trauma des Krieges geboren wurde, sondern zeigt, wie notwendig es gerade jetzt ist, an diesem "utopischen Projekt" festzuhalten, welche Reformen des internationalen Rechts und seiner Institutionen es stärken könnten und wie und mit wem wir gemeinsam dafür streiten können. In einem Talk mit dem WOZ-Journalisten Kaspar Surber stellt Wolfgang Kaleck sein Buch vor und beantwortet Fragen aus dem Publikum. Wann: Donnerstag, 19. November 2026, 19:00 Uhr Wo: Volkshaus Zürich, gelber Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich |
Luzern<br> <span style="font-weight:400">09.11.2026</span><br> Offene Vorstandssitzung<br>
09.11.2026 | 18:00
Aus organisatorischen Gründen sind wir dankbar um eine kurze Bestätigung der Teilnahme (per Mail andjl@djs-jds.ch).
Zürich<br> <span style="font-weight:400">19.11.2026</span><br> Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren. Plädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte<br>
19.11.2026 | 19:00
Stauffacherstrasse 60
Volkshaus Zürich, gelber Saal
Kriege, Angriffe auf internationale Institutionen und eine Politik, die Regeln nach Belieben bricht: Das Völkerrecht steht unter Druck wie lange nicht. Die oftmals ohnehin nur vorgeschobene und arbiträr bemühte "regelbasierte Weltordnung" ist einem enthemmten Sturmlauf der Macht- und Gewaltherrschaft gewichen. Hat das Recht gegen die Macht überhaupt noch eine Chance?
Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt und Gründer des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin, sagt: Ja, und es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Gestützt auf seine langjährige Erfahrung mit Verfahren gegen Folter und Kriegsverbrechen plädiert er in seinem neuen Buch dafür, Völkerrecht und Menschenrechte gerade jetzt nicht preiszugeben, sondern zu verteidigen und durchzusetzen. Er erinnert nicht nur daran, dass der Traum "vom ewigen Frieden" aus dem Trauma des Krieges geboren wurde, sondern zeigt, wie notwendig es gerade jetzt ist, an diesem "utopischen Projekt" festzuhalten, welche Reformen des internationalen Rechts und seiner Institutionen es stärken könnten und wie und mit wem wir gemeinsam dafür streiten können.
In einem Talk mit dem WOZ-Journalisten Kaspar Surber stellt Wolfgang Kaleck sein Buch vor und beantwortet Fragen aus dem Publikum.
Wann: Donnerstag, 19. November 2026, 19:00 Uhr
Wo: Volkshaus Zürich, gelber Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
